Die mobilen Betriebssysteme

In einer mobilen Umgebung sind die Anforderungen an die Betriebssysteme allein durch den ubiquitären Einsatz bedingt, anders als in festen statischen Netzwerken. Zu allererst wird von einem solchen mobilen Betriebssystem erwartet, dass es alle gängigen Kommunikations-Protokolle wie Bluetooth, WLAN, HSDPA und seit kurzem auch LTE etc. unterstützt.
Wichtig für die Applikationsentwicklung ist vor allem aber die Verlässlichkeit, so dass der Absturz einer Applikation keinen System-Absturz verursacht. Das bedeutet für die meisten mobilen Betriebssysteme der Smartphones, dass deren Anwendungen in einer jeweils eigenen Sandbox laufen, welche einen konkreten Speicherbereich zugewiesen bekommt. Somit kann beim Absturz einer Applikation einfach das Programm neu gestartet werden, ohne dass es Einfluss auf das OS hat. Wichtig bei mobilen Betriebssystemen ist außerdem, dass die Kommunikation, also die Internetverbindung, nicht immer gewährleistet ist und dies nicht zum Absturz des Systems bzw. einer App führen darf. Natürlich kann der Abbruch der Kommunikationsverbindungen einen Workflow beeinflussen, aber auf die Stabilität des Systems sollte es keine Auswirkungen haben. Die genannten Faktoren haben dadurch auch Folgen auf die Entwicklung von Apps.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die begrenzte Akkulaufzeit, was bedeutet, dass das Betriebssystem möglichst ressourcenschonend agieren sollte. Die Versorgung der Smartphones mit Strom durch einen Akku hat zur Folge, dass alle modernen mobilen
Betriebssysteme eine komplexe Energieverwaltung mit integriert haben, um die Akkulaufzeiten verlängern zu können. Dies wiederum schlägt sich auf den Laufzeit-Lebenszyklus der Apps nieder, da eine App bei Multitasking-Betrieb einfach gestoppt oder beendet werden kann. Daraus folgt, dass solche Szenarien auch bei der Entwicklung und beim Testen Beachtung finden müssen.
Außerdem muss, ebenfalls im Zusammenhang mit knappen Ressourcen, die geringe Verfügbarkeit von Speicherplatz erwähnt werden.6 Allerdings kann dies mit einer immer größer werdenden Speicherkapazität von Flash-Speichern im Zusammenhang mit Smartphones heutzutage so gut wie außer Acht gelassen werden.
Vorangegangene Annahme kann auch für die Rechenleistung bzw. den Arbeitsspeicher in den Geräten getroffen werden, da mobile Endgeräte heute Kapazitäten erreichen, welche denen eines PCs oder Laptops vor einigen Jahren entsprechen. Als eher limitierende Faktoren sind die Batteriekapazitäten und die Verbindungsbandbreiten zu betrachten. Jedoch haben die erwähnten Begrenzungen, wenn auch nur noch in geringem Ausmaß vorhanden, dennoch Auswirkungen auf die Applikationsentwicklung wie in den weiteren Kapiteln erkennbar sein wird.

Bedeutung von Mobile-Devices und Apps heute

AndroidiOSWp8In der Zeit des allgegenwärtigen Internets und der großen Marktanteilskämpfe der mobilen Betriebssysteme befinden sich vor allem Google, Microsoft und Apple in einem heftigen Konkurrenzkampf um die beste Hardware, das beste Betriebssystem und die besten Applikationen bzw. Gadgets.
Dass der Markt von mobilen Applikationen, kurz Apps, gerade im Smartphonebereich extrem gewachsen ist, zeigen schon die Downloadzahlen der letzten Jahre. So wurden 2009 „nur“ 89 Mio. Apps deutschlandweit heruntergeladen, während es im darauf folgenden Jahr bereits 386 Mio. waren. 2011 stieg die Anzahl dann bereits auf knapp eine Milliarde Downloads allein in Deutschland.1 Somit ist ein Wachstum um den Faktor zehn in den Jahren 2009 bis 2011 zu verzeichnen.
Bereits an diesen Zahlen wird deutlich, dass Mobile-Devices heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken sind, da gerade im privaten Umfeld mittlerweile fast jeder aus der jüngeren Generation ein Smartphone mit mobilem Internetzugang besitzt. So sind es die Nutzer dieser Apps und damit die jungen Mitarbeiter gewohnt, dass sie überall und jederzeit auf die gewünschten Informationen zugreifen können.
Im Gegensatz dazu stehen derzeit bei mobilen Business-Apps eher wenige Lösungen zur Verfügung. So betrug der Anteil von geschäftlich genutzten Apps 2010 nur 2% des Gesamtangebotes im Apple-App Store, welcher fast ein Drittel aller verfügbaren Apps stellt.2 Daraus ist zu schließen, dass der Anteil der Business-Apps auch insgesamt relativ gering ist. Im Gegensatz dazu lässt sich aber auch feststellen, dass ein Unternehmen gerade im Vertriebsumfeld nicht mehr auf mobile Applikationen verzichten und gleichzeitig innovativ und am Puls der Zeit sein kann.
1 vgl. (BITKOM, 2012)
2 vgl. (STATISTA – Inhalte von Apps)

Google Downtime: Beachtlicher Einbruch des weltweiten Traffics

Nach einer kurzen Downtime  einiger Google-Dienste von Freitag auf Samstag Nacht brach nach den Angaben von GoSquared der Weltweite Traffic des Internets um rund 40% ein.

Dabei dauerte der Ausfall gerade einmal vier Minuten, ab 00:51 (15:51 PDT). Dabei liefen rund  50 bis 70 Prozent der Anfragen ins leere bzw. es traten Fehlermeldungen auf. (heise.de)

Aus dieser „kleinen“ Panne wird wieder einmal ersichtlich, wie einflussreich mittlerweile der Internetriese für das gesamte Netz ist.

Veröffentlichung Bachelorarbeit

Hallo liebe Blog Leser,

ja ich weiß, es war wieder etwas länger eine Blogger Pause.

Aber ich verspreche, ich werde mich bessern! 🙂 Nun ist auch die Bachelorarbeit abgeschlossen und ich hoffe ich finde nebenbei wieder etwas mehr Zeit, mich meinem Blog zu widmen.

Daher plane ich in nächster Zeit die Ergebnisse meiner Bachlorarbeit nach und nach in verschiedenen Blog-Beiträgen zu veröffentlichen und damit zu einer Wissensverbreitung im Internet beizutragen.

Ihr dürft gespannt sein, so wie ich es bin auf eure Rückmeldungen.